Zeitmanagement ist ein Betrug…

Die einfache Wahrheit ist, dass es bei mehr als 90% der Menschen nicht funktioniert.

Unternehmen versuchen ihren Mitarbeitern Zeitmanagement beizubringen, aber es scheint nicht so einfach zu sein. Tipps wie das Einteilen des Tages in

Zeitfenster, Schätzen der benötigten Zeit, Anwenden des Eisenhower-Prinzips oder das Festlegen von Zeitpunkten können nur dann umgesetzt werden, wenn man zuvor an sich selbst gearbeitet hat.

Man hat gemessen, dass es meist nach 2-3 Wochen vorbei ist mit modernem Zeitmanagement. Die Leute fallen in alte Tretmühlen zurück oder befassen sich mehr mit Zeitmanagement als mit produktiver Arbeit selbst, was unausweichlich zu Frust führt.

Die Evolution hat uns gelehrt, dass wir Überlebenswichtiges sofort erledigen müssen, um zu überleben. Menschen erledigen Dinge besser, wenn sie leicht unter Druck stehen. Um erfolgreich zu sein, sollten wir uns nicht nur auf Zeitmanagement, sondern auf Fokusmanagement konzentrieren. Dazu sollten wir Klarheit schaffen und alle Aufgaben notieren, diese in Dinge, die uns wirklich weiterbringen und Dinge, die es nicht tun, unterteilen, unsere Ziele definieren und identifizieren, was uns entspricht und was nicht.

Praxisbeispiel, das du sicherlich auch von dir kennst. Business oder Privat. Du schiebst etwas auf, das du erst im letzten Moment erledigst. Doch du tust es unter Druck.

Stell dir vor, du kannst Wichtiges von Unwichtigem trennen und dir selbst immer vorstellen, es sei dein eigenes Business. Du brauchst unbedingt Geld. Was erledigst du wirklich? Was wird wichtig? Nach diesem Fokusprinzip bist du effektiver unterwegs.

Um produktiver zu sein, sollten wir die Aufgaben, die uns wirklich weiterbringen, in kleinere Häppchen unterteilen, um sie einfacher zu erledigen und uns zu motivieren. Ablenker wie Handy oder Pop-up-Fenster sollten entfernt werden, und wenn uns währenddessen ein anderer Gedanke kommt, sollten wir ihn notieren und später darauf zurückkommen. Es ist auch wichtig, alle Zeitdiebe zu eliminieren, indem wir Ablenkungen sichtbar machen und unsere „Deep Work“-Zeiten einplanen, in denen wir absolut nicht gestört werden dürfen.

Dieses Zeitfenster gilt es mit allen Mitteln zu verteidigen, denn eine Grundeinstellung sollst du mitnehmen: Es ist deine Lebenszeit, deine Macht über dich, deine Regeln und nur du bestimmst über dich. Also lass die anderen nicht über dich bestimmen und nimm dir deine Zeitfenster, um produktiv zu sein.

Das Wichtigste ist jedoch, dass wir unsere eigene Einstellung und unsere Glaubenssätze verstehen. Wenn wir uns ablenken lassen, zu viele Projekte annehmen, nicht Nein sagen können oder unser Alltag chaotisch verläuft, liegt es nicht am Chef oder der Firma, sondern an uns selbst.

Wir müssen lernen, unsere emotionalen Ladungen zu identifizieren. Es sind diese gespeicherten Muster in uns drin, die jahrelang unbewusst wirken. Ein Effekt, der wissenschaftlich auch sehr schön von Daniel Kahnemann in “Slow thinking, fast thinking” beschrieben wird.

Darum kannst du die besten Prozesse und Abläufe haben, doch aus Erfahrung mit hunderten von Menschen kann ich dir sagen: “Wenn du deine Schutzmechanismen nicht erkennst und sie nicht umkehrst, dann hast du keine Chance.”

Es ist so, als ob du ein super Fahrzeug fährst, aber weder zum Fenster hinaussiehst, noch das Cockpit verstehst. Du bist blind unterwegs, schrottest, trotz dem feinsten Rolls Royce.

Wenn du dich dabei begleiten lassen möchtest, wie du Zeit freischaufeln und motiviert arbeiten kannst, kannst du gerne einen kostenlosen Termin über den Button buchen. Dabei finden wir heraus, wie ich dich begleiten darf.

Mit besten Grüssen

André Hefti